Neues Angebot für kleine Naturforscher:

NAJU-Gruppe in Rechberghausen

 


Mit Kindern die Natur hautnah erforschen. Draußen mit Freunden spielen – bei jedem Wetter. Sich auch mal richtig dreckig machen dürfen. Und dabei was über unsere Umwelt lernen. Was kann es Schöneres geben? Juhu – endlich gibt es wieder eine Kindergruppe vom NABU. Wir bieten als NAJU-Gruppe ab Oktober wieder regelmäßige Treffen für große und kleine Naturforscher an.


Einige von uns waren schon bei den „Schinderbach Indianern“ mit Lilo und Marion unterwegs. Das war toll. Deshalb möchten wir nun selber mit Kindern im Grundschulalter raus in die Natur. Dort werden wir mit viel Spaß verschiedene Themen „beackern“ und dabei ist noch viel Zeit fürs freie Spielen. Regelmäßig soll es auch Familiennachmittage geben. Da dürfen dann Eltern, Großeltern und Geschwister mit.


Hier unsere nächsten Termine

 

·    Freitag 22.10. – Treffpunkt 15.00 Uhr an der Villa Gartenfreunde (Stuifenstr.) – Wir machen Apfelsaft (leere Flasche mitbringen)

 

·    Freitag 19.11. – Treffpunkt 16.00 Uhr an der Bühllinde (Bühlstr, Ortsausgang) – Familiennachmittag mit Fackelwanderung

 

·    Freitag 17.12. – Treffpunkt 15.00 Uhr an der Bühllinde (Bühlstr, Ortsausgang) – Weihnachtsfeier

 

Wir freuen uns auf Euch!


Kommt mit uns raus
Eure Andrea, Claudia, Eva, Katja und Madlen

 

 

 

 


Hauptversammlung 2021

Wir möchten alle aktiven und passiven Mitglieder, sowie alle Interessierten herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch, 23. Juni 2021, einladen.

 

Die Sitzung findet auf dem vereinseigenen Grundstück (Alm) im Gewann Bruckwasen in Rechberghausen statt und beginnt um 19 Uhr. Das Grundstück ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Hinweisschilder werden ab Ende der Bühlstrasse angebracht.


Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Berichte des 1. Vorsitzenden, der Kassiererin, der Kassenprüfer und der Kindergruppenleitung.
2. Berichte über die Projekte Fledermaus, Schwalben und Beweidung.
3. Wahlen
4. Aussprache – Wie geht es mit der Kindergruppe weiter?
5. Neue Projekte
6. Verschiedenes


Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und hoffen auf zahlreiche Besucher, trotz des besonderen Ortes.


Ihre NABU Gruppe Östlicher Schurwald.

Liebe Besucher auf der Internetseite der NABU-Gruppe Östlicher Schurwald, leider ist auf Grund der bestehenden Pandemieeinschränkungen auch unser Programm für 2021 zum Opfer gefallen.

 

Trotzdem finden Aktivitäten vor allem durch die Aktiven statt, siehe unten stehenden Artikel über die Reinigung von Fledermauskästen und den Rückblick auf das Jahr 2020. Bei Mitmachinteresse bitte einfach melden.


Fledermauskästen-Reinigung 2021

 

Auf den Spuren der Fledermäuse

Am Mittwoch den 24.02.2021 war es wieder soweit. Wir habend die Fledermauskästen in Rechberghausens grüner Mitte gereinigt.

Die jährliche Aktion wurde wie immer unterstützt von der Fa. Freihalter, deren Hubwagen wir wieder nutzen durften und von Markus Böhnel (Fa. Metallbau Böhnel), der mit mir (Dr. Silke Knoll von der NABU-Ortsgruppe Östlicher Schurwald), wie jedes Jahr, alle unsere Kastenstandorte abfährt und mir hilft neue Kästen sicher anzubringen. Dieses Jahr auch noch zusätzlich einen Hornissenkasten.

Vielen Dank dafür!

 

Unsere 2017 aufgehängten Kästen wurden, nachdem wir letztes Jahr 2 weitere Kästen eines anderen Herstellers (Fa. Strobel) dazu gehängt haben nun endlich auch angenommen. Wir haben erstmals Fledermaushinterlassenschaften darin gefunden! Wie man sich doch über kleine Dinge wie Fledermauskot freuen kann 😊.

 

Unsere 2019 aufgehängten Kästen wurden leider bisher noch nicht von Fledermäusen angenommen, sondern nur von Vögeln und Insekten. Wir werden aber nächstes Jahr auch da zusätzliche Kästen des anderen Herstellers aufhängen.

Außerdem haben wir dieses Jahr noch ein Stück weiter zusätzliche Kästen (Fa. Schwegler) aufgehängt und werden auch dort nächstes Jahr noch Strobel-Kästen dazu hängen.

Bis Fledermäuse neue Kästen annehmen dauert es oft mehrere Jahre und die gefiederten Mitbenutzer stören nicht. Somit ist also weiterhin Geduld angesagt. Die „alten Kästen“ haben wir von Fledermauskot, der übrigens ein sehr guter Dünger für den Garten ist, befreit.

Dieses Jahr haben wir keine Fledermäuse angetroffen, aber die vorhandene Menge an Fledermauskot in den Kästen verrät uns, dass im letzten Jahr viele Fledermäuse Zeit in unseren Kasten verbracht haben.

Auch unser Überwinterungskasten am Flutlichtmast wird rege genutzt. Wir haben dieses Jahr auch keine toten Fledermäuse gefunden, was sicherlich auf die Ausweichmöglichkeit in den Überwinterungskasten zurück zu führen ist.

Wir freuen uns, dass wir „unseren Rechberghäuser Fledermäusen“ abwechslungsreiche und auch Überwinterungs-geeignete Quartiere bieten können und diese inzwischen gern von den Fledermäusen angenommen werden. 

Rückblick auf das Jahr 2020

NABU-Aktive im Östlichen Schurwald haben Arbeiten der Landschaftspflege, in der Biotopgestaltung und im Artenschutz für dieses Jahr weitgehend abgeschlossen.

 

Im vorderen Herrenbachtal auf Gemarkung Rechberghausen und Wangen wurden Kopfweiden am Tobelbach und im Gewann Ödachsee gestutzt. Regelmäßig geschnittene Kopfweiden bilden durch Fäulnis begünstigt natürliche Höhlungen aus. Lebensraum für Vögel, Fledermäuse und viele Käferarten.

 

Die regelmäßig durchzuführenden Mäharbeiten zum Erhalt von artenreichem Grünland wurden ebenfalls fristgemäß erledigt und dem Landratsamt gemeldet. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer.

 

Außer diesen wiederkehrenden Arbeiten versuchen NABU-Aktive neue Biotope zu schaffen oder beeinträchtigte Flächen ökologisch aufzuwerten. So konnten wir noch im November ein in der Vergangenheit verunstaltetes Grundstück im Gewann Bruckwasen wieder in einen natürlichen Zustand bringen. Mit Hilfe eines Kleinbaggers wurde eine alte Bodenplatte von einem Gartenhaus abgerissen. Das dabei anfallende Steinmaterial wurde zu einer Trockenmauer für Reptilien und Amphibien aufgeschichtet. Auch ein durch eine Folie verunstalteter Gartenteich wurde entfernt. Das Grundstück fügt sich nun wieder harmonisch in die reich strukturierte Landschaft des Bruckwasens ein. Er ist Lebensraum seltener Vogelarten. So konnten im Gewann Bruckwasen dieses Jahr noch ein bis zwei Neuntöterpaare und fünf Gartenrotschwanzpaare festgestellt werden. Dies ist ein Indiz für die hohe ökologische Wertigkeit des Bruckwasens bzw. des vorderen Herrenbachtales. Gefährdete Arten sind meist auf eine insektenreiche Landschaft angewiesen. Dies finden sie noch auf den vom NABU betreuten Flächen, sei es durch Schafbeweidung, Wiesennutzung oder Heckenpflege und Nistkastenbetreuung.

 

Sorge macht dem NABU die Umgestaltung einiger Grundstücke durch Einzäunung, Koniferenbepflanzung, Parkplatzaufschüttung und übermäßiges Rasenmähen.

 

Auch nächstes Jahr haben wir wieder einiges vor. Die Geselligkeit kam dieses Jahr wegen Corona etwas zu kurz. Wir hoffen, dass dies bald wieder möglich wird.

 

 



 

 

 

Nachlese: Wiesenmahd

Am letzten Wochenende wurden die letzten Wiesen gemäht und das Grüngut abgeräumt.


Die Maschinen sind winterfest eingemottet bis zum nächsten Einsatz im Mai / Juni.


Einzelne Wiesen werden noch durch Coburger Fuchsschafe beweidet.

     

 

 

 

Nachlese: Herbstwanderung 2020 am Boßler

 

Geobotanische Führung am Sonntag den 18.10.2020 mit Thilo Keierleber von den Naturfreunden Göppingen und 8 NABU-Aktiven

 

Unsere Führung startete am Boßlerparkplatz, ging über die französisch-bayerische Verteidigungs-schanze zum Hirschbrünnle, gelegen am Anfang der Wachholderheide. Hier erfuhren wir viel über die botanische Vielfalt dieser Kulturlandschaft.  Zur Erhaltung der Wachholderheide bedarf es viel ehrenamtlichen Engagements der Naturfreunde Göppingen und des Appetits zahlreicher Ziegen und Schafe.

 

Der Ausklang fand auf der Sonnenterasse des Naturfreundehauses Boßler statt. Zuvor aber bedankte sich der Organisator der Herbstwanderung Ulrich Mödinger im Namen der NABU-Mitglieder  bei Thilo Keierleber und Partnerin Marion für diese interessante Führung durch ein wertvolles Stück Heimat.


Nachlese: Kräuterführung im Bruckwasen

Bei idealem Wetter konnte unsere Kräuterspezialistin, Fiona Heinrich, am vergangenen Sonntag eine stattliche Gruppe von Teilnehmern an der Bühllinde begrüßen, die sich für die Kräuterheilkunde interessieren. Auf dem Weg zur „NABU Alm“ wurden neben zahlreichen essbaren Wildkräutern auch drei Heilkräuter vorgestellt. Dabei handelte es sich um das Mädesüß, das Johanniskraut und die drei Wegericharten. Es wurde ihre Wirkungsweise erklärt, wie sie in der Naturheilkunde verwendet werden und wie man sie selbst zubereiten kann. Auf der „NABU Alm“ angekommen wartete auf die Teilnehmer eine selbst hergestellte und erfrischende Limonade, die einige Wildkräuter enthielt. Jeder Teilnehmer konnte darüber hinaus aus den gesammelten Johanniskrautblüten oder den Wegerichblättern selbst ein Kräuteröl herstellen und mit nach Hause nehmen.

Nachlese: Fledermauskästen-Reinigung 2020 trotz Coronavirus

Auf den Spuren der Fledermäuse

 

Aus aktuellem Anlass vorausgeschickt sei, dass es bisher noch nicht klar ist über welches Wildtier das  SARS-CoV 2 in China den Sprung auf den Menschen geschafft hat. Auf dem Markt in Wuhan wurden Fledermäuse, Schlangen, Mailaiische Schuppentiere und auch Kaninchen gehandelt. In China wurde das Handeln und Essen von Wildtieren nun wohl von der Regierung verboten.

Da wir die Tiere bei unseren Kontrollen und auch bei der Beobachtung nicht schlachten und essen und enger Kontakt aus u.a. tierschützerischen Gründen zu vermeiden ist besteht also kein Grund zur Sorge.

 

Am Mittwoch den 11.03.2019 war es wieder soweit, die Fledermauskästen in Rechberghausens grüner Mitte wurden gereinigt.

Die jährliche Aktion wurde wie immer wieder unterstützt von der Fa. Freihalter, deren Hubwagen wir wieder nutzen durften und von Markus Böhnel (Fa. Metallbau Böhnel), der mir den Hubwagen da ausgerichtet hat wo ich (Dr. Silke Knoll von der NABU-Ortsgruppe Östlicher Schurwald) ihn gebraucht habe.

Vielen Dank dafür!

Unsere 2017 und 2019 neu aufgehängten Kästen wurden noch nicht von Fledermäusen angenommen, sondern bisher nur von Vögeln und Insekten. In einem Kasten haben wir ein tolles Hornissennest gefunden.

Bis Fledermäuse neue Kästen annehmen kann es Jahre dauern und die gefiederten Mitbenutzer stören nicht. Somit ist also weiterhin Geduld angesagt. Die „alten Kästen“ haben wir von Fledermauskot, der übrigens ein sehr guter Dünger für den Garten ist, befreit.

Dieses Jahr haben wir aber einen großen Abendsegler in den Kästen gefunden und anhand der Menge an Fledermauskot müssen deutlich mehr Tiere im letzten Jahr Zeit in dem Kasten verbracht haben.

 

Da vorletztes Jahr ein paar erfrorene Fledermäuse in den Kästen waren haben wir einen gut isolierten Überwinterungskasten zusätzlich aufgehängt. Dieser wurde gut über den Winter benutzt, da auch darin eine stattliche Menge Fledermauskot zu entfernen war. Wir haben alle Kästen gereinigt und wünschen uns und den Fledermäusen eine gute Saison.

 

 

 

Nachlese: Ausstellung Kunst und Natur von Anfang Januar 2020

350 Besucher konnten die Aktiven der NABU Gruppe Östlicher Schurwald anlässlich ihrer vielseitig gestalteten Ausstellung zum dreißigjährigen Jubiläum in der Kulturmühle in Rechberghausen begrüßen. Die 3 Öffnungstage waren verschiedenen Schwerpunktthemen gewidmet. In seiner Eröffnungsrede gab der 1. Vorsitzende, Heinz Mühleis, einen Überblick über die Vereinsgeschichte und die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit des Vereins. Anschließend stellte er das Thema des 1. Tages, die Streuobstwiesen vor. Dabei ging es um die Artenvielfalt, die Bewirtschaftung und die Beweidung mit Coburger Fuchsschafen. Hier spielt auch der Rechberghäuser Apfelsaftverein, der gleichzeitig sein fünfundzwanzigjähriges Vereinsjubiläum feierte und aus dem NABU hervorgegangen ist, eine wichtige Rolle.

 

Tag 2 der Ausstellung galt dem Artenschutz. Mitglieder des Vereins betreuen die Schwalbennester, die es in Rechberghausen noch zahlreich gibt. Andere kümmern sich um die Dohlen im Kirchturm, betreuen Steinkäuze in den Streuobstwiesen und führen Fledermausprojekte durch. Dr. Silke Knoll und Ulrich Mödinger stellten die verschiedenen Tierarten in einem interessanten und kurzweiligen Vortrag vor. 

Am Tag 3 der Ausstellung präsentierten sich die „Schinderbachindianer“, die seit etwa 20 Jahren bestehende Kindergruppe. An allen Tagen gab es für Kinder die Möglichkeit, unter der Anleitung von Samuel Dudok, sich selbst einen Vogelkasten zu bauen. Eifrig waren die Bastler bei der Sache. Bei Kaffee und leckeren Kuchen gab es viele interessante Gespräche und es konnten einige neue Mitglieder gewonnen werden. Dank geht an alle Kuchenspender und alle, die aktiv zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.

Willkommen beim NABU Östlicher Schurwald

Für Mensch und Natur

Blumenwies im Betreuungsgebiet „Bühllinde“ ,Rechberghausen – Foto: NABU, H. Mühleis
Blumenwies im Betreuungsgebiet „Bühllinde“ ,Rechberghausen – Foto: NABU, H. Mühleis

 

 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier im Östlichen Schurwald aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren regelmäßigen Treffen im NABU-Türmle, Rosenstraße in Rechberghausen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie  beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.